Holstein Kiel hat am Montag den Offensivspieler Faride Alidou vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet. Der 24‑jährige Hamburger kommt nach einer Leihphase bei Eintracht Braunschweig und soll sofort für mehr Durchschlagskraft sorgen.

Was genau hat Holstein Kiel getan?

Der KSV‑Geschäftsführer Sport, Olaf Rebbe, bestätigte die Unterzeichnung am Montagnachmittag. Alidou, der bis 2022 beim Hamburger SV aktiv war, hat bereits 41 Bundesliga‑Einsätze, 55 Partien in der 2. Bundesliga und fünf Champions‑League‑Auftritte auf dem Konto. Sein Vertrag läuft bis 2029, die Ablösesumme wurde nicht veröffentlicht.

Warum ist der Transfer für das Team wichtig?

Holstein Kiel steckt derzeit in einer schwierigen Phase: Die Mannschaft liegt 12. in der 2. Bundesliga mit 41 Punkten, hat 11 Siege, 8 Unentschieden und 15 Niederlagen aus 34 Spielen und kommt zuletzt mit einer Serie von fünf Niederlagen (LLWWW) nicht vom Platz. Der Verein hat bislang 44 Tore erzielt und 48 kassiert, also ein Minus von vier Toren. Alidou bringt Erfahrung aus höheren Ligen und könnte die fehlende Konstanz im Sturm liefern.

Wie könnte Alidou das Spiel verändern?

Mit seiner Vielseitigkeit kann Alidou sowohl als Flügelspieler als auch als hängende Spitze eingesetzt werden. In seiner bisherigen Karriere zeigte er, dass er sich schnell an unterschiedliche Systeme anpassen kann – ein Pluspunkt für Trainer Alexander Novak, der nach mehr Kreativität im Angriff sucht. Fans erinnern sich an seine schnellen Dribblings aus der Zeit beim HSV, was Hoffnung auf mehr Offensivdruck weckt.

Was steht als Nächstes an?

Nach der 2‑1‑Niederlage gegen Dynamo Dresden am 17. Mai 2026 muss Holstein Kiel schnell reagieren. Alidou wird voraussichtlich im nächsten Trainingscamp in Kiel integriert, um das System zu verinnerlichen. Die nächsten Spiele gegen den Tabellenführer FC Schalke 04 (29 Punkte Rückstand) und den direkten Konkurrenten SV Darmstadt 98 werden zeigen, ob der Neuzugang sofort wirkt.

Holstein Kiel hofft, dass Alidou die lange Durststrecke beendet und die Mannschaft wieder in die Punktejagd führt. Der Transfer ist ein klares Signal, dass der Klub nicht aufgibt, sondern aktiv nach Lösungen sucht.