Holstein Kiel hat am 26. Juni 2026 den georgischen Nationalstürmer Giorgi Kwilitaia bis zum 30. Juni 2027 verpflichtet. Der 32‑jährige Angreifer kommt vom französischen Erstliga‑Absteiger FC Metz und soll die Offensive der Störche neu beleben.
Was bedeutet die Verpflichtung für das Team?
Kwilitaias Profil ist klassisch: 44 Länderspiele, stark in der Luft und körperlich robust. Sportgeschäftsführer Olaf Rebbe betonte, dass der Spieler „enorme Präsenz im Strafraum“ mitbringt und Führungserfahrung besitzt. Für ein Team, das aktuell 12. Platz in der 2. Bundesliga mit 41 Punkten belegt und in den letzten fünf Spielen nur Niederlagen (LLWWW) einstecken musste, könnte das ein echter Wendepunkt sein.
Wie fügt er sich in die aktuelle Kader‑Situation ein?
Neben Kwilitaia präsentierten sich bereits die Leihspieler Taisei Abe und Hiroki Sekine, beide aus Japan. Fehlten hingegen Nationalspieler wie Alexander Bernhardsson (Schweden) und David Zec (Slowenien), die noch im Einsatz für ihre Länderteams sind. Trainer Tim Walter plant, die Konkurrenz auf jeder Position zu erhöhen, um die Formkurve zu drehen – das nächste Testspiel gegen den dänischen Zweitligisten FC Fredericia steht am kommenden Samstag an.
Welche Ziele hat das Management für die Saison?
Walter hielt sich zu den genauen Platzierungszielen bedeckt, doch Mittelfeldspieler Jonas Meffert äußerte den Wunsch, „besser als letzte Saison“ abzuschneiden. Nach einem Abstieg im Vorjahr und einem 12. Platz im aktuellen Tabellenstand, 44 Tore erzielt und 48 kassiert (‑4 Tordifferenz), liegt das Team 29 Punkte hinter Tabellenführer FC Schalke 04. Das letzte offizielle Ergebnis war eine 2‑1‑Niederlage gegen Dynamo Dresden am 17. Mai 2026.
Was erwartet die Fans in der kommenden Vorbereitung?
Die Fans sahen Kwilitaia bereits beim Trainingsauftakt in Gettorf, wo knapp 500 Zuschauer die neue Saison einläuteten. Rebbe versprach, dass der erfahrene Stürmer nicht nur Tore, sondern auch mentale Stärke einbringt. Die Störche wollen in den nächsten Wochen als Mannschaft und als Menschen zusammenwachsen – ein Prozess, der laut Walter nur durch mehr Qualität und Konkurrenz auf allen Positionen gelingen kann.
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